Sterbefallkoordinatorin

Das Thema rund um das Sterben und den Tod sticht in meinem Angebot stark heraus. Doch auch hier gehe ich einer meiner Leidenschaften nach. Hier darf ich meine empathischen Fähigkeiten einsetzen und große Freude beim Helfen anderer Menschen verspüren. Auch wenn der Tod für viele noch weit entfernt oder ein unangenehmer Gedanke ist, es ist längst nicht mehr das Tabuthema, wie es früher mal war.

Der Weg zur Sterbefallkoordinatorin

Wenn man mich heute auf den Beruf des Bestatters anspricht, sage ich inzwischen immer das gleiche: „Hätte ich nach meinem Abitur etwas mehr vom Bestattungswesen gewusst, würde mein Lebenslauf anders aussehen.“ Gerne hätte ich dort meine Ausbildung gemacht und wer weiß, vielleicht eines Tages mein eigenes Bestattungsunternehmen eröffnet.

Doch ich hatte zumindest das Glück den Beruf über andere Wege kennenzulernen und ich bin wahnsinnig dankbar für meinen damaligen Arbeitgeber (heute Auftraggeber), der sein Wissen mit mir teilt und mir Erfahrungen ermöglicht, die andere in ihrem Leben nicht machen können.

Beworben hatte ich mich, da die Stellenbeschreibung interessant und abwechslungsreich war. Irgendwie passte die Branche zu mir, da ich mit vielen Entscheidungen in meinem Leben aus dem Rahmen gefallen bin und keine Berührungsängste in ungewöhnlichen Gebieten habe. Denn in der Regel ist die Reaktion auf den Beruf eher mit Schock, Ekel, vorsichtiger Neugier oder Abweisung verbunden. Das hat mich nicht aufgehalten. Und nun, fünf Jahre später, darf ich Trauernden eine kompetente Ansprechpartnerin für Fragen, Sorgen, Formalitäten oder auch nur Gespräche virtuell anbieten.

Man erhält im Leben kein Handbuch, wie man mit dem Tod umgehen soll, welche Schritte bei einem Todesfall zu beachten sind, wie man sich sogar vorbereiten kann. Gerne kläre ich auf und gebe den Betroffenen das beruhigende Gefühl, dass sich jemand um die schwierigen Angelegenheiten kümmert und sie ihre Zeit zum Trauern haben.

Wie ich den Begriff Sterbefallkoordinatorin
für mich gefunden habe

Als ich in die virtuelle Assistenz eingestiegen bin, musste ich mir Gedanken machen, wie ich dieses Angebot gestalten kann. Es ist keine klassische Trauerberatung und ich bin keine Bestatterin, was bin ich dann?

Meine Tätigkeiten drehen sich um Sterbefälle und ich koordiniere die verschiedenen Betroffenen oder koordiniere die verschiedenen Aufgaben und Erledigungen. Damit habe ich dann den Begriff „Sterbefallkoordinatorin“ für mich gefunden. Das beschreibt am besten, was ich anbiete.

Einen Sterbefall virtuell begleiten?
Wie soll das funktionieren?

Wie oben bereits erwähnt, bin ich keine geprüfte Bestatterin und ich besitze auch kein eigenes Bestattungsunternehmen. Doch vieles im Rahmen der Trauerfallvorsorge oder Abwicklung eines Todesfalls kann virtuell erfolgen.

Viele Betroffene benötigen nur einen Wegweiser oder die Übernahme der Kommunikation mit den Behörden oder dem Bestatter vor Ort. Manche möchten sich vorab informieren, was sie beachten sollen, wenn sie sich einen Bestatter aussuchen, wie sie sich bei einem Todesfall verhalten müssen. Ein großes Einsatzgebiet ist auch die Unterstützung bei Sterbefällen im Ausland. Die meisten meiner Aufgaben kann ich online, per E-Mail oder Telefon erledigen.

 

Folgende Dienstleistungen biete ich an:

Interessenten

  • kostenloses Erstgespräch zum Ablauf beim Eintreten eines Trauerfalls
  • Vorsorgegespräch und digitale Organisation der Vorsorge (bei Bedarf auch in Papierform)
  • Aufklärung in Einrichtungen jeglicher Art (Schulen, Pflegeheimen, Kirchengemeinden usw.)

 

Betroffene

  • kostenlose Erstberatung beim Eintreten eines Todesfalls
  • umfangreiche Beratung zur Abwicklung eines Todesfalls (Zuständigkeiten, Auswahl eines Bestatters, Beisetzungsarten usw.)
  • Kommunikation mit Bestattern, Behörden und anderen Beteiligten
  • Erstellung von Trauerdrucksachen (Erinnerungsbilder, Trauerbriefe, Zeitungsanzeige…) mit Option der Abwicklung mit einer Druckerei, Zeitungsverlag o.ä.
  • Erstellung von Trauerreden

 

Bestattungsunternehmen

  • virtuelle Bestattungsfachberatung
  • Erstellung von Trauerdrucksachen
  • Übernahme von Telefondienst innerhalb von Bereitschaftszeiten

Sterbefall im Ausland

Eine geliebte Person zu verlieren ist schon schwierig genug. Wenn es im Ausland passiert, kann die Ohnmacht um ein vielfaches größer sein. Man weiß nicht, wo man anfangen soll. Faktoren, wie die Sprachbarriere, fremde Gesetze, Formalitäten und Zeitdruck erschweren die eigene Handlungsfähigkeit. Das Trauern wird in den Hintergrund geschoben und es gibt nur einen Gedanken: „Wie bekomme ich meinen Liebsten zurück in die Heimat?“

Dafür biete ich mich als ersten Kontakt an. Mit meinen Sprachkenntnissen, Erfahrungen mit Sterbefällen im Ausland und Fähigkeit in sensiblen Situationen den Überblick zu halten, helfe ich mit den Vorbereitungen und nutze mein großes Netzwerk von internationalen Bestattern und Dienstleistern, denen ich seit Jahren vertraue. 

Frau Pearce war für uns ein absoluter Glückstreffer! Sie hat uns bei den Formalitäten, der Kommunikation und der Überführung meines Vaters von den USA nach Deutschland unterstützt und uns über alle Schritte auf dem Laufenden gehalten. In ihr hatten wir eine tatkräftige, professionelle und verlässliche Ansprechpartnerin, immer für uns erreichbar und in stetigem Kontakt mit unserem Bestatter vor Ort. Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft stehen bei Frau Pearce an erster Stelle.
Wir bedanken uns recht herzlich und können sie nur wärmstens empfehlen!

Ganz liebe Grüße
Daniel Essenbreis und Familie

Sowohl für Betroffene, als auch für Bestattungsunternehmen ohne Erfahrung oder Kapazitäten biete ich unter anderem an: 

  • Erstkontakt und Recherche zur aktuellen Situation
  • Informieren der ausländischen Behörden über Kontaktdaten und Ansprechpartner für Neuigkeiten in Deutschland
  • Suche und Kommunikation mit einem geeigneten Bestatter im Ausland (Erfahrung mit ausländischen Überführungen und Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften)
  • Suche und Kommunikation  mit einem geeigneten Bestatter in Deutschland
  • Übernahme alle Vorgänge und Organisation, soweit mir rechtlich möglich ist (Es gibt einige Formalitäten, die von den Betroffenen persönlich erledigt werden müssen, hier biete ich weiterhin Unterstützung an)

Du hast Fragen?

Im FAQ beantworte ich übliche Fragen zu meinen Dienstleistungen.

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Das Kennenlernen und die Beratung sind kostenfrei.